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Vorbild für viele
Vorbild für viele
Pallottiner-Bruder Matthias Terhorst hat seine Ewige Profess in Limburg abgelegt. (Foto Pallottiner)

Vorbild für viele

Ein Lehrer sagt Ja zum Leben in der Nachfolge Jesu

LIMBURG, 10.10.2017 - "Lehrer sollen Vorbilder sein. Mit deinem Ja zum Leben in der Nachfolge Jesu und in unserer pallottinischen Gemeinschaft bist du ein Vorbild für viele." Mit diesen Worten hat der Provinzial der deutsch-österreichischen Pallottiner-Provinz, Pater Helmut Scharler, in seiner Predigt der Freude darüber Ausdruck gegeben, dass ein junger Mitbruder in der darauf folgenden liturgischen Feier sein endgültiges Ja sagt zur Nachfolge in der Gemeinschaft der Pallottiner. 

Am 1. Oktober hat Bruder Matthias Terhorst in einem festlichen Gottesdienst in der Pallottiner-Kirche St. Marien in Limburg seine Versprechen auf Lebenszeit abgelegt. Dabei wurde er von zahlreichen Gläubigen, seinen Eltern, seiner Schwester und vielen Verwandten und Bekannten - darunter ein Bus mit Gästen aus seiner niederrheinischen Heimat - mit ihren Gebeten und Gesängen begleitet und anschließend gefeiert. Der Gottesdienst wurde in besonderer Weise mitgestaltet. mit Pater Jörg Gattwinkel an der Orgel sowie Pater Alexander Diensberg und der Schwester von Bruder Matthias, Ines Terhorst, mit dem Gesang "Ich gebe dir mein Leben ..." 

Bemerkenswert ist, dass nach vielen Jahren wieder einmal eine Profess auf Lebenszeit am Gründungsort in Deutschland, im Limburger Missionshaus, stattfindet - und dies im Jubiläumsjahr "125 Jahre Pallottiner in Deutschland und Österreich" . Nachdem die Zahl der Mitbrüder auch in Limburg immer weniger wird und nachdem in den letzten Jahren einige Einrichtungen am Sitz der Limburger Pallottiner geschlossen oder zurückgefahren werden mussten, war es für viele eine besondere Freude, dieses schöne Ereignis, bei dem ein junger Mitbruder sich für immer an die pallottinische Gemeinschaft bindet, feiern zu können. 

Am Ende des Gottesdienstes dankte der Provinzial besonders den Eltern und der Schwester des Mitbruders, dass sie bereit waren und sind, ihren Sohn und Bruder für die Gemeinschaft freizugeben. Dies sei, so Provinzial Scharler, ja auch immer eine folgenreiche Entscheidung für die Familie. Einen besonderen Akzent bekam diese Bemerkung sicher auch dadurch, dass vor vielen Jahren der Vater von Bruder Matthias, Clemens Terhorst, selbst Aspirant in der Gemeinschaft der Pallottiner war und einige Zeit im Missionshaus gelebt hat. (PM - Pallottiner)